Themen

Sozialwissenschaftliches Institut Tübingen

Unsere Themen

 

Sie interessiert, was uns interessiert? Wir sind ausgewiesen in einer Reihe von Themen, auf die wir uns konzentrieren, die uns faszinieren und begleiten. Wir bündeln sie in thematischen Clustern. Einige Aspekte dessen, was wir unter diesen Themen verstehen und was uns daran interessiert, fassen wir hier assoziativ zusammen.

Wissenstransfer – Qualität – Professionalität
Wissenstransfer

Wissen ist das eigentliche Kapital vieler Organisationen. Aber nur Wissen, das zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, lässt sich vernetzen und produziert neues Wissen. Umso wichtiger ist es, bestehendes Wissen zu sichern und verfügbar zu machen sowie dafür zu sorgen, dass alte Wissensbestände aufgearbeitet und weitergegeben werden.

Qualität

Eine Perspektive der Qualitätssicherung und -entwicklung gewinnt auch im Bereich der Gestaltung sozialer Prozesse an Bedeutung. Im Rahmen von wissenschaftlicher Begleitung, partizipativer Evaluation und Projektbegleitung führen wir externe Ressourcen und Perspektiven zu, die im Sinn von Qualitätsentwicklung wirksam werden. Solche Evaluation begleitet unsere Auftraggeber dabei, ihren Projektauftrag optimal umzusetzen.

Professionalität

Prozesse gesellschaftlicher Modernisierung dringen regelmäßig als Professionalisierungsthemen in gewachsene berufliche Strukturen ein. Dort produzieren sie zum einen Widerstände, zum anderen innovatives Potenzial bei den professionellen Akteuren wie auf der Organisationsebene. Hier gilt unser Interesse einer Verbesserung der Entwicklungsfähigkeit und der Aktivierung von Selbststeuerungskompetenzen.

Geschlechter – Gender – Gender Mainstreaming
Geschlechter

Geschlechter werden gemacht, können aber auch neu ausgebildet und verbessert werden. Es gilt, Geschlechterpotenziale zu nutzen! Wir sehen Geschlechter besonders in ihren gestaltbaren Seiten und nutzen dieses Potenzial bei der Entwicklung von Organisationen und Unternehmen.

Gender

Die "neuere" Genderforschung führt uns vor Augen: Wir konstruieren unsere Wirklichkeit selbst - so auch eine "Gender-Wirklichkeit". Die "Wirklichkeit" von Frauen und Männern in Institutionen ist (auch) ein aktiv und in wechselseitigen Wahrnehmungs- und Zuschreibungsprozessen kreierter Vorgang. Ein veränderter Blick auf die eigene Wirklichkeit hat Auswirkungen auf Gesamtbild und Gesamtstruktur.

Gender Mainstreaming

von den Staaten der EU als Verpflichtung übernommen - nimmt Geschlechterperspektiven in allen gesellschaftlichen Feldern auf, reflektiert sie und verändert - wo nötig - Geschlechterwirklichkeiten und -verhältnisse.

Biografie – Generation – Lebensalter
Biografie

Die eigene Biografie als individueller Entwicklungsprozess ist die Grundkonstante menschlichen Lebens. Sie integriert soziale Bezüge, Lebensentwürfe und die Generationenauseinandersetzung. Biografische Perspektiven gehören für uns unabdingbar in Weiterbildungskonzepte wie in Forschungsdesigns.

Generation

Prozesse der inter- und intragenerativen Auseinandersetzung bilden eine subkutane Basis für viele gesellschaftliche Entwicklungsfelder. Sie entfalten ihre Wirkung insbesondere im Transformationsgeschehen und im spannenden Verhältnis zwischen Tradition und Modernisierung.

Lebensalter

Themenbereiche wie Arbeit, Körperlichkeit, Gesundheit oder Geschlechtlichkeit entfalten sich konkret in Auseinandersetzung mit und zwischen jeweiligen Lebensaltern. Interessant sind für uns insbesondere Übergänge etwa zwischen Schule, Ausbildung, Beruf und Ruhestand oder in Bezug auf die unterschiedlichen Familienphasen.

Berufs- und Lebensbalancen – Zukunft der Arbeit
Berufs- und Lebensbalancen

Unter dem Aspekt der Balance erfahren Organisationskultur und Gesundheitsförderung eine veränderte Aufmerksamkeit. So sollen nicht nur günstige Bedingungen für die Gesunderhaltung der Mitarbeiterschaft garantiert sein, vielmehr soll Gesundheit im Arbeitskontext selbst geschaffen und lebbar gemacht werden. Mit dem Gedanken einer Lebensbalance versuchen wir, eine ganzheitliche Sicht auf die Zusammenhänge von Körper und Gesundheit, Familie und Sozialem, Arbeit und Betätigung sowie Sinn und Kultur zu entwickeln.

Zukunft der Arbeit

Angesichts kontinuierlicher Produktivitätssteigerung, globalisierter Märkte und einer ungleichen Verteilung von Arbeitsressourcen muss das Verhältnis von Arbeit, Freizeit und Tätigkeit neu bestimmt werden. Auf diesem Hintergrund interessieren uns insbesondere berufsbiografische Lebensentwürfe, Übergänge in und aus der Arbeit sowie die Dimension von Aus- und Weiterbildung.

Gesundheit – Körper – Organisationskultur – Sinneskulturen
Gesundheit

Das Gesunde ist uns wichtiger Bezugspunkt in unserer Arbeit. Wir sind mehr daran interessiert Gesundheit zu fördern als das Kranke zu bekämpfen. Dazu identifizieren wir gesundheitsbezogene Stärken und Entwicklungspotenziale. Geschlechterbezogene Gesundheitsthemen interessieren uns besonders: Männergesundheit, Frauengesundheit und wie beides zusammenhängt.

Körper

Körperbezüge nehmen wir in allen Arbeitsbereichen mit auf und arbeiten gegebenenfalls körperorientiert. In Trainings und Weiterbildungen beziehen wir Entspannung, Lockerung und Energieübungen selbstverständlich mit ein. Darüber hinaus interessieren uns Körper und Körperlichkeiten als Forschungsgegenstand.

Organisationskultur

Organisationen sind mehr als Arbeitsaufgaben und Strukturen. Die weichen Faktoren von Organisationen bestimmen wesentlich ihren Erfolg. Eine gute und angemessene Organisationskultur trägt wesentlich zur Arbeitszufriedenheit und zur Verringerung von Fluktuation bei. Wir befassen uns mit den Lebensäußerungen von Organisationen, öffnen und weiten sie, geben Anstöße und Anregungen zur Verfeinerung.

Sinneskulturen

Mit allen unseren Sinnen stehen wir in Verbindung zur Welt und zu anderen Menschen: Die einen können sich nicht gut riechen, ein Vorgang hat ein "Gschmäckle". Lebens- und Arbeitsqualität hängen eng mit unseren Sinnen zusammen und erfordern eine Kultivierung unserer Sinne. Sinnesreize schaffen Spannung und Entspannung. Und Geschlechterthemen sind ohne Sinnlichkeit, Erotik oder Lust ebenfalls kaum denkbar.

Gesellschaftliche Modernisierung – Transformation
Gesellschaftliche Modernisierung

Fortwährende Modernisierung berührt alle Lebensbereiche. Traditionelles löst sich auf oder entwickelt sich weiter. Verunsicherungen entstehen. Veränderungen bieten Chancen und schaffen Probleme. Wir untersuchen, wie sich Modernisierungsprozesse auswirken. Uns fasziniert, was durch Modernisierung Neues entsteht. Wir suchen Wege, mit Modernisierung proaktiv umzugehen.

Transformation

Modernisierung in Organisationen setzt Kräfte frei und führt zu kritischen Zuständen. Wie können solche Spannungen in Organisationen produktiv genutzt werden? Wir tragen dazu bei, durch geführte Entwicklungsprozesse einen neuen Stand, ein besseres Niveau zu erreichen: in spezifischen Kompetenzfeldern, in der Organisation, in Teams.

Medien – Arbeitsformen – Kreative Zugänge
Medien

Die Bedeutung moderner Medien und medialer Kommunikation nimmt weiter zu, sowohl im privaten Bereich wie im beruflichen Kontext. Was machen Medien mit Menschen - was machen Menschen mit Medien?

Arbeitsformen

Wir arbeiten mit vielfältigen Methoden, wir adaptieren und entwickeln neue Methoden und wir nutzen die Methoden, mit denen bestimmte Ziele am besten erreicht werden können. Wir fragen uns dabei: Welche Methoden kommen wo an? Und wie?

Kreative Zugänge

Uns interessiert, wie die schöpferischen, gestaltenden Potenziale von Menschen aktiviert werden können. Wir nutzen kreative Zugänge, damit neue Perspektiven auch in bestehenden Arbeitszusammenhängen möglich werden.

8. Seminar Sequenzanalyse und Genogrammarbeit mit Prof. em. Bruno Hildenbrand in Tübingen am 8. und 9.12.2017

Veröffentlicht am 6. Dezember 2017

Das Seminar wendet sich an Fachkräfte, die in Beratung, Coaching oder Therapie den familiären Hintergrund ihrer Kund/innen oder Klient/innen berücksichtigen und dafür ihre analytische und mehr

Fachtag „Männer – Bildung – Männerbildung“ am 30.11.2017 in Oberaichen

Veröffentlicht am 6. Dezember 2017

Bildungswünsche, Bildungspraxis und Beteiligung Das Thema Männer und Bildung bzw. Bildungsangebote für Männer ist – sowohl in der Praxis als auch in der Forschung – mehr

Fach- und Erlebnistag "Praxis der Männergesundheitsförderung" am 25.10.2017 in Tübingen

Veröffentlicht am 22. September 2017

Wie werden Angebote der Gesundheitsförderung und -bildung für Männer attraktiv? Dass es Männern in Baden-Württemberg insgesamt recht gut geht, hat zuletzt der 2015 veröffentlichte Jungen- mehr