Projekte

Sozialwissenschaftliches Institut Tübingen

Aktuelle Projekte

 

HelpMen – Gesundheit als Thema der Grundbildung für Männer in Europa weiterentwickeln (2017 - 2019)

Im gesamten Feld der Gesundheitsbildung und -förderung sind Männer stark unterrepräsentiert. Das Projekt „HelpMen“ nimmt die Frage auf, wie Männer mit gesundheitlicher Grundbildung (Health Literacy) besser erreicht werden und diese aktiv verbessern können. Das Akronym „HelpMen“ leitet sich ab aus „Health Literacy Progress for Men in Europe“. Das Projekt HelpMen wird von der Europäischen Union im Rahmen des ERASMUS+ Programms gefördert und von SOWIT koordiniert. Projektpartner sind der Volkshochschulverband Baden-Württemberg, das Männergesundheitszentrum MEN in Wien, die Cusanus Akademie in Brixen und infoMann in Luxemburg.
Mehr zum Projekt HelpMen hier
Ansprechpartner: Gunter Neubauer

Essstörungen bei Jungen und Männern (2017 - 2018)

SOWIT befasst sich in diesem Projekt mit dem Thema Essstörungen bei Jungen und Männern und erarbeitet dazu eine Broschüre. Zielgruppe der Handreichung sind Fachkräfte, aber auch betroffene Jungen und Männer oder Angehörige. Als Grundlage führen wir eine Literatur- und Internetrecherche durch, arbeiten Statistiken auf und interviewen Schlüsselpersonen.
Auftraggeberin ist die Landesfachstelle Essstörungen NRW
Ansprechpartner: Reinhard Winter

Männer – Bildung – Männerbildung (2017 - 2018)

Mit dem Projekt „Männer – Bildung – Männerbildung“ verbindet sich das Ziel, mit Bildungs- und Weiterbildungsangeboten mehr Männer anzusprechen und zu erreichen. Dazu werden die Fragen und Bedürfnisse von Männern in dialogischen, beteiligungsorientierten Prozessen aufgegriffen. Dieser Dialogprozess findet in Fokus- oder Praxisgruppen vor Ort statt, in die sowohl Haupt- und Ehrenamtliche als auch Männer aus dem Sozialraum eingeladen werden, relevante Themen zu diskutieren und neue Formate für Männerbildung zu entwickeln. Um auf einen möglichst breiten Bestand an Erfahrungen und Praxis-Wissen zurückgreifen zu können, kooperieren in diesem Projekt die Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft der Familien-Bildungsstätten in Württemberg und der Volkshochschulverband Baden-Württemberg, SOWIT begleitet das Projekt.

Ansprechpartner: Gunter Neubauer

Wie Eltern Jungen gut durch die Schule bringen (2016 - 2017)

Dass Jungen in der Schule in einigen wesentlichen Fächern und auch insgesamt im Durchschnitt schlechter abschneiden als Mädchen ist bekannt. Welchen Beitrag leisten Eltern, damit Jungen in der Schule erfolgreich sein können? Die Ausgangshypothese dieser qualitativen Studie lautet: Das Elternhaus ist entscheidend mit daran beteiligt, ob Jungen einigermaßen gut durch die Schule kommen, ob sie erfolgreich sind oder scheitern. Schule ist jedoch ein Zusammenspiel verschiedener Akteure. Eltern haben Bedeutung, sie spielen ihre Rolle – aber sie sind mehr die Grundlagenleger, Orientierungsgeber, Unterstützer und später wichtige Rahmensetzer. Was Eltern wesentlich mit beeinflussen, ist die Haltung ihrer Söhne, ihre Einstellung zur Schule, die Stimmung und das Arbeiten und Lernen zu Hause: Fähigkeiten die es braucht, um gut durch die Schule zu kommen, werden Jungen in der Familie vermittelt.
Ansprechpartner: Reinhard Winter

Recherche "unbegleitete minderjährige männliche Flüchtlinge" (2016 - 2017)

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden bislang weitgehend geschlechtsneutral betrachtet und damit auf ihre Minderjährigkeit und ihren Status als geflüchtet reduziert. Der Lage in der pädagogischen Praxis wird das nicht gerecht. Hier stellen vor allem die minderjährigen männlichen Geflüchteten eine Herausforderung dar, wegen ihrer Zahl (über 90%) und wegen der Themen, die sie mitbringen. Um dies fachlich zu erschließen führen wir eine qualitative Sondierungsstudie bei Verbänden und Einrichtungen durch, die mit dieser Zielgruppe arbeiten (qualitative Telefoninterviews mit Mitarbeitenden und Fachbereichsleitungen; Internetrecherchen).
Ansprechpartner: Reinhard Winter

Konzeption und Sozialmanagement des Wohnprojekts "passerelle" (2016 - 2021)

Das innovative Wohnprojekt "passerelle" entwickelt nachbarschaftlich Übergänge für Geflüchtete durch Wohnen, Nutzgarten, Gewerbemöglichkeiten und Vernetzung ins Wohnumfeld. Es wird von SOWIT von Beginn an mit entwickelt und auch später in der Umsetzung begleitet. SOWIT ist an der Konzeption und am Fundraising für das Projekt beteiligt.
Durch das Projekt wird die Inklusion von Zugewanderten Wirklichkeit: Geflüchtete, weitere Hausbewohner und Nachbarschaften gestalten vielfältige „kleine Übergange“ (frz.: passerelle).
Wegen der sozialen Herausforderungen des Wohnprojekts sieht die Konzeption ein Sozialmanagement vor. Es übernimmt dabei integrative Aufgaben, die nicht durch die öffentliche Betreuung geflüchteter Menschen abgedeckt sind: Im Haus (z.B. Begleitung der Bildung einer Hausgemeinschaft, Bedürfnis- und Konfliktregelungen im Haus, Veranstalten sozialer Gelegenheiten im Haus); im Block (z.B. Bildung und Weiterentwicklung sozialer Beziehungen und Strukturen der drei Nachbargebäude, Planung und Absprachen bezüglich der Nutzung gemeinsamer Flächen); und im Quartier (z.B. Inklusionsbegleitung im Stadtteil, Bedürfnis- und Konfliktregelungen mit der Nachbarschaft, Management des ehrenamtlichen Engagements).
Mehr zum Projekt Passerelle hier
Ansprechpartner: Reinhard Winter

Projekt "Väter in der Familienbildung" (2014 - 2017)

Im Auftrag des Volkshochschulverbands Baden-Württemberg und der Landesarbeitsgemeinschaft Ev. Familien-Bildungsstätten in Württemberg (LEF) begleitet SOWIT deren Projekt "Väter in der Familienbildung", das vom Kultusministerium Baden-Württemberg gefördert wird.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier:
Projektseite beim Volkshochschulverband
Projektseite bei der Landesarbeitsgemeinschaft Ev. Familien-Bildungsstätten
Ansprechpartner: Gunter Neubauer

Evaluation Jugendgesundheitsprojekte Stadt Mannheim (2015 - 2016)

Seit acht Jahren und in schuljährlich rund 20 Klassen führt der Fachbereich Gesundheit, Abt. Gesundheitsförderung in Mannheim Jugendgesundheitsprojekte an weiterführenden Schulen (Klasse 6 bis 9) durch. Schwerpunkte des Programms für Jungen und Mädchen sind Körperlichkeit, Selbstwert und Selbstbewusstsein, Pubertät und Sexualität, Körperideale und Essverhalten. Mit quantitativen und qualitativen Zugängen fokussiert unsere Evaluation die drei Ebenen Wissen, Einstellung und Verhalten.

Ansprechpartner: Gunter Neubauer, Reinhard Winter

Männergesundheitsbericht "Sexuelle Gesundheit" (2015 - 2017)

Die Stiftung Männergesundheit in Berlin und das Institut für Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg sind Herausgeber eines für Frühjahr 2017 geplanten umfangreichen Sammelbandes zur sexuellen Gesundheit von Jungen und Männern ("Dritter Männergesundheitsbericht"). SOWIT ist mit der Erarbeitung der beiden Kapitel zur sexuellen Gesundheit im Kindes- und im Jugendalter beauftragt.
Ansprechpartner: Gunter Neubauer (Jungen im Kindesalter), Reinhard Winter (Jungen im Jugendalter)

Jungen- und Männergesundheitsbericht Baden-Württemberg (2014 - 2015)

Das Sozialministerium hat die Erstellung eines Gesundheitsberichtes zur Jungen- und Männergesundheit in Baden-Württemberg ausgeschrieben und an eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Bertram Szagun (Hochschule Ravensburg-Weingarten) vergeben. SOWIT ist an dem Bericht beteiligt und erstellt darin den Teil "Jungen- und männerbezogene Gesundheitsförderung und Prävention".

Ansprechpartner: Gunter Neubauer

download Jungen- und Männergesundheitsbericht Baden-Württemberg 2015

Forschungsprojekt "Jungen und persönliche Autorität" (2013 - 2017)

Persönliche Autorität wird als Interaktion, als eine Beziehungsqualität zwischen Menschen verstanden (und weniger als zugeschriebener, stabiler Status). Dem entsprechend ist diese Form der Autorität nicht statisch; sie wird von den Autoritätspartnern dargestellt (verkörpert), "gemacht" und ausgehandelt. In diesem aktiven Verständnis erhält nun die Genderperspektive eine besondere Bedeutung; denn auch Geschlechter werden kontinuierlich hergestellt und kreuzen oder schneiden sich mit Autoritätsaspekten. Ziele des Projektes sind einerseits, die Komponenten zu erschließen, die das Autorität-Tun auszeichnen; andererseits sollen dabei die Prozesse des Autorität-Tuns geschlechterbezogen analysiert werden. Beide Perspektiven werden insbesondere in Bezug darauf ausgewertet, wie die Bedürfnisse von Jungen hinsichtlich Autorität gestaltet sind und wie von führenden Erwachsenen (z.B. Lehrkräfte, sozialpädagogische Fachleute, Eltern) positive persönliche Autorität gelernt oder verbessert werden kann.

Untersuchungsmethode: Leitfadengestützte qualitative Interviews.

Ansprechpartner: Reinhard Winter

GeKom - Genderkompetenz im kommunalen Raum (2014 - 2016)

Genderkompetenzen sind in allen kommunalen Institutionen ein wesentliches Element fachlicher Qualität. In Zusammenarbeit mit tifs (Tübinger Institut für frauenpolitische Sozialforschung) führen wir unsere v.a. im GeKom-Projekt (2007 - 2010) (weiter-) entwickelten Ansätze der Beratung und genderbezogenen Entwicklung kommunaler Institutionen fort: im Jahr 2014 insbesondere in Marburg (Landratsamt und Job-Center).

Ansprechpartner: Reinhard Winter

www.tifs.de

Konzepte sozialraumorientierter Kulturarbeit

Durch unsere Beteiligung an Projekten im Bereich der Kulturarbeit tragen wir zur Entwicklung milieuübergreifender Kommunikationsstrukturen im Raum Tübingen-Reutlingen bei. In diesem Zusammenhang hat Harald Sickinger einen Ansatz erarbeitet, der sozialraumorientierte Befragungen mit kulturellen Produktionen verbindet. Umgesetzt wurde bzw. wird dieser Ansatz u.a. durch Filmprojekte in Tübingen und Reutlingen sowie im Rahmen der Konzeptentwicklung für das "Schaffwerk" in Pfullingen. Hier entsteht aktuell ein "Kulturbetrieb für andere Perspektiven".

Ansprechpartner: Harald Sickinger

zum "Schaffwerk"

Videoprojekt "Jugendschutz im öffentlichen Raum" für die AJS Baden-Württemberg

Antidiskriminierung Reutlingen

Netzwerk "Jungen- und Männergesundheit"

SOWIT organisiert und koordiniert das "Netzwerk für Jungen- und Männergesundheit", ein Zusammenschluss von Fachleuten, die sich interdisziplinär mit Themen der Jungen- und Männergesundheit beschäftigen (also nicht primär der Männerkrankheit). Das Netzwerk ist unabhängig, nichtkommerziell organisiert und wird weder von Pharmaunternehmen gesponsert noch (bislang) durch öffentliche Mittel bezuschusst. Im Netzwerk sind derzeit ca. 100 Mitglieder aus unterschiedlichen Bereichen der Männergesundheit engagiert. Zahlreiche weitere Interessenten haben sich in den Mailverteiler des Netzwerks aufnehmen lassen.

Weitere Informationen unter www.netzwerk-maennergesundheit.de

Gender-Mainstreaming-Prozesse, GM-Implementierung, Gender-Trainings

Wir arbeiten in Projekten mit Verwaltungen, Verbänden und Bildungseinrichtungen an der Vermittlung und Einführung von Gender Mainstreaming - zum Teil im Trainingsbereich, zum Teil in längerfristigen Entwicklungsprojekten

Kooperation mit Bildungsträgern

Zu Themen wie Genderkompetenz und Gender Mainstreaming, Geschlechterpädagogik, Gesundheitsförderung sowie Sexuelle Bildung arbeiten wir im Rahmen vieler Seminare, Workshops und Tagungen. Mit zahlreichen Bildungsträgern verbindet uns eine mehrjährige Zusammenarbeit im Fortbildungsbereich, so z.B.:

Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg

Bildungszentrum der Bundeswehr Mannheim

Career Service der Universität Tübingen

Evangelische Akademie Bad Boll

Heinrich-Pesch-Haus Ludwigshafen

Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen

Landeshauptstadt Stuttgart, Haupt- und Personalamt

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Stadt Karlsruhe, Personal- und Organisationsamt

8. Seminar Sequenzanalyse und Genogrammarbeit mit Prof. em. Bruno Hildenbrand in Tübingen am 8. und 9.12.2017

Veröffentlicht am 6. Dezember 2017

Das Seminar wendet sich an Fachkräfte, die in Beratung, Coaching oder Therapie den familiären Hintergrund ihrer Kund/innen oder Klient/innen berücksichtigen und dafür ihre analytische und mehr

Fachtag „Männer – Bildung – Männerbildung“ am 30.11.2017 in Oberaichen

Veröffentlicht am 6. Dezember 2017

Bildungswünsche, Bildungspraxis und Beteiligung Das Thema Männer und Bildung bzw. Bildungsangebote für Männer ist – sowohl in der Praxis als auch in der Forschung – mehr

Fach- und Erlebnistag "Praxis der Männergesundheitsförderung" am 25.10.2017 in Tübingen

Veröffentlicht am 22. September 2017

Wie werden Angebote der Gesundheitsförderung und -bildung für Männer attraktiv? Dass es Männern in Baden-Württemberg insgesamt recht gut geht, hat zuletzt der 2015 veröffentlichte Jungen- mehr