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Eine Übersicht über die Arbeits-
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SOWIT aktuell befasst ist

Abgeschlossene Projekte
Eine Auswahl größerer Entwicklungs-
projekte und Forschungsvorhaben, die wir in den letzten Jahren abgeschlossen haben

Veröffentlichungen
Eine Liste mit unseren wichtigsten Veröffentlichungen der letzten Jahre
SOWIT-Werkstattgespräche
Übersicht über unsere Themen und Gesprächspartner

 

Werkstattgespräche

Bei den SOWIT-Werkstattgesprächen laden wir ein, mit uns über Themen ins Gespräch zu kommen, die aktuell, interessant oder bedenkenswert sind. Wir begeben uns dabei in Auseinandersetzung mit den kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen der Gegenwart.
Um uns anzuregen, laden wir kompetente und interessante Gesprächspartner ein, die neue Horizonte für Arbeit und Leben eröffnen können.
Die Werkstattgespräche werden in loser Folge durchgeführt; zu den einzelnen Abenden ergeht persönliche Einladung.
Protokollnotizen oder Artikel unserer Gesprächspartner sind erhältlich unter info@sowit.de


29. September 2011
11. Werkstattgespräch "Darüber sollte ich mal nachdenken" - Berufsorientierung und Zukunftsplanung von Jungen im Kontext freiwilligen sozialen Engagements"
mit Marc Melcher vom Paritätischen Bildungswerk Bundesverband, Projekt „Soziale Jungs multikulti" (Frankfurt am Main) und Harald Sickinger vom SOWIT-Projekt „Wie weiter?" bei PfunzKerle
Jungenbezogene Berufsorientierung und Zukunftsplanung, ob im schulischen oder im außerschulischen Kontext, stellt alle Beteiligten - Jungen wie Erwachsene - vor einige Herausforderungen. Zwischen sozialpolitischen Zielen oder dem Wunsch nach arbeitsmarktkonformer "Indienstnahme" auf der einen und situativen Bedürfnissen der Jungen auf der anderen Seite gibt es mitunter einen großen Abstand. Maßnahmen und Projekte können solche Widersprüche auflösen, wenn sie mit Jungen nicht nur zur Fragestellung "Welchen Beruf möchte ich später ausüben?" arbeiten, sondern auch Zugänge zur grundlegenderen Frage "Wie will ich leben?" eröffnen. Jungen brauchen Hilfestellung und Handlungsoptionen nicht nur im Bereich der Berufsorientierung, sondern auch zur persönlichen Zukunftsplanung - indem sie nicht zuletzt eigene Antworten und Lösungen entwickeln.
Marc Melcher gibt dazu eine Einführung anhand des Projekts "Soziale Jungs multikulti". Ergänzt wird dies durch einen Impuls von Harald Sickinger zum Projekt "Wie weiter?"

Weitere Informationen unter info@sowit.de


26. November 2009
Werkstattgespräch "All inclusive!? Inklusion als Konzept einer umfassenden barrierefreien gesellschaftlichen Teilhabe"

Jede Gesellschaft kennt Unterschiede und Ungleichheit. Anstatt Menschen mitspeziellen Bedarfen aber in Sonderräumen zu versammeln bedeutet Inklusion die Schaffung gemeinsamer Lebensräume, in denen alle Experten bzw. Expertinnen in eigener Sache sind. Das entspricht der Forderung, dass jeder Mensch nicht nur in seiner und ihrer Individualität akzeptiert wird, sondern auch in vollem Umfang an der Gesellschaft teilhaben kann. Dazu gehören die Wertschätzung von Diversität und insbesondere die Prämisse, dass Heterogenität die eigentliche Normalität darstellt. Entsprechend ist Inklusion auch anschlussfähig an Diversity-Konzepte. Den Impulsvortrag hielt Prof. Jo Jerg, Ev. Hochschule Ludwigsburg.

Weitere Informationen unter info@sowit.de

16. März 2009
Werkstattgespräch "Gender und Führung - besser führen mit Genderkompetenz"

Führung hat durchgängig etwas mit Geschlechterthemen zu tun. Eine Führungskraft gibt ihr Geschlecht nicht an der Garderobe ab, sie handelt "als Frau" oder "als Mann" und wird so immer auch "als Frau" oder "als Mann" wahrgenommen. Darin verbergen sich persönliche Potenziale und Aspekte von Führungsqualität. Andererseits drohen Reibungsverluste und Konflikte insbesondere dann, wenn das Geschlechtliche nur unbewusst und unreflektiert wirkt. Genderbezogene Kompetenz von Führungskräften ist deshalb in zweierlei Hinsicht von Bedeutung: zunächst beim eigenen Führungsverhalten; dann als Teil der Fach- und Sachkompetenz, etwa in Bezug auf die genderbezogene Qualität im eigenen Verantwortungsbereich. .

Weitere Informationen unter info@sowit.de

30. Oktober 2008
Werkstattgespräch "Individualisierung versus Gruppenkompetenz - Wiedererscheinung oder Abschied von der Gruppe?"

In Zeiten der Hyperindividualisierung zeigt sich heute wieder stärker, dass Menschen auf Gruppen angewiesen sind und dass die Gruppe ein Schatz sein kann. Eine Sehnsucht nach Gruppe korrespondiert dabei mit oft geringer Gruppenerfahrung und auch mit Angst vor der negativen, dunklen Seite von Gruppen. Vor diesem Hintergrund verbindet sich die Frage nach der bleibenden Attraktivität und Bedeutung von Gruppenansätzen mit der nach einer "Renovierung" und Vergegenwärtigung. Referent des Abends war Dr. phil. habil. Dipl. Psych. Klaus Antons, Trainer für Gruppendynamik, Supervisor und Organisationsberater.

Weitere Informationen unter info@sowit.de

9. April 2008
Werkstattgespräch Männergesundheit: „Männerleben“ – ein Konzept von dem man lernen kann!

Im Allgemeinen wird gern über mangelndes Interesse von Männern an Gesundheitsthemen geklagt. Der Kongress „Männerleben“ dagegen ist eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe, die bereits seit mehreren Jahren in der Region Stuttgart und in Hannover funktioniert und offenbar Männer gut erreicht. Warum ist das so? Was sind die Geheimnisse des Erfolgs? Und was kann von diesem Konzept für andere Bereiche der Männergesundheit gelernt werden? Um diese Fragen wird sich das Werkstattgespräch drehen. Als Referent konnten wir Joachim E. Keding gewinnen, den „Erfinder“ des Konzepts und Manager von „Männerleben“.

Weitere Informationen unter info@sowit.de

3. Juli 2007
„Arbeit – Zukunft der Arbeit – Arbeitslosigkeit“

SOWIT-Werkstattgespräch am Dienstag 3. Juli 2007
Mit Dr. Reinhard Bahnmüller, Geschäftsführer des F.A.T.K. – Forschungsinstitut für Arbeit, Technik und Kultur Tübingen – und  Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie der Universität Tübingen. Das F.A.T.K. ist ein sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut, das sich vornehmlich dem sozialen und kulturellen Wandel in der Arbeitswelt widmet. Es wurde 1987 als nichtkommerzielles, universitätsnahes Institut in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins gegründet.

Arbeit ist zwar das „halbe Leben“, sich mit der Zukunft der Arbeit und der Arbeitsgesellschaft zu beschäftigen gleicht aber einem Orientierungs­versuch auf unsicherem Grund. Vieles im Zusammenhang mit Berufsarbeit scheint abhängig von den (welt-)wirtschaftlichen Bedingungen und Interessen. Dennoch: Auch Wirtschaft ist kein Schicksal, sondern wird von Menschen gemacht. Wie – das bestimmen wir zu einem Teil selbst mit.

www.fatk.uni-tuebingen.de

Weitere Informationen unter info@sowit.de


März 2007
Werkstattseminar „Methoden der Männergesundheitsförderung“ Energie- und Körperarbeit am Arbeitsplatz

Bei der Veranstaltung im März 2007 stellte Hans Peter Züger (Zürich) seinen Ansatz der Energie- und Körperarbeit am Arbeitsplatz vor. Sein Resumée nach vielen Jahren praktischer Arbeit heißt: Männergesund­heit „geht“. Diese Erfahrungen widerlegen den Mythos, Männer ließen sich im Beruf nicht mit Gesundheitsthemen ansprechen – es muss nur passen. Züger ist Polier bei einer großen Zürcher Baufirma, Core-Energetic-Therapeut und Pionier einer männerbezogenen Gesund­heitsförderung am Arbeitsplatz. In seinem Arbeitsbereich gelingt es ihm, das Unfallrisiko deutlich zu minimieren und das – nicht nur – körperliche Wohlbefinden der Mitarbeiter zu verbessern. Im Seminar wurde es aber auch ganz praktisch: Züger vermittelte Übungen, die in jedem Arbeitsfeld zur Aktivierung von Körperaufmerksamkeit und mentaler Gesundheit angewendet werden können.

www.core-energetics.ch


Oktober 2006
„Lebensalter, älter werden, Alt und Jung“
mit Prof. Dr. Dres. h.c. Hans Thiersch, emeritierter Professor am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Tübingen. Thiersch hat die Soziale Arbeit theoretisch fundiert, sie maßgeblich weiter entwickelt und mit seinem Konzept der „Lebensweltorientierung“ wegweisende Impulse für Theorie und Praxis gesetzt.

Altersbedingt beschäftigen ihn zunehmend Fragen nach dem Tätigsein im Alter, nach Endlichkeit und Altsein in Zeiten von Gegenwärtigkeit und Individualisierung.

www.hans-thiersch.de

Mai 2006
„Gender health – Gesundheit und Geschlecht gestern und heute“
mit Prof. Dr. Martin Dinges, stellvertretender Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart und apl. Professor an der Universität Mannheim. Sein Interesse gilt u.a. geschlechtsspezifischer Körper- und Gesundheitserfahrung im historischen und zeitgeschichtlichen Kontext.

Martin Dinges (Hg.): Männer – Macht – Körper. Hegemoniale Männlichkeiten vom Mittelalter bis heute. Campus-Verlag, Franfurt a. M. 2006.
Martin Dinges: Männergesundheit in historischer Perspektive. Die Gene erklären nur den kleineren Teil des Geschlechtsunterschiedes. In: Blickpunkt der Mann, Nr. 1/2006, S. 21 - 24 Download

www.igm-bosch.de
www.ruendal.de/aim/gender.html


Juni 2005
„Diversity – Vielfalt als Ressource“
mit Ulrike Zöller, Saarlouis ­– Mathilde-Planck-Stipendiatin, Lehrbeauftragte an der Universität des Saarlandes Saarbrücken und der Fachhochschule Mannheim, Hochschule für Sozialwesen mit dem Schwerpunkt „Interkulturalität und Anerkennung in der sozialen Arbeit“, Diversity Management, Gender Mainstreaming

Dezember 2004
„Gesundheit, Philosophie und Lebenskunst“
mit Axel Braig, Tübingen – Autor von „Die Kunst, weniger zu arbeiten“ und „Warum es sich lohnt, faul, unpünktlich und unordentlich zu sein. Das Buch der Tugendlosigkeit“ (Argon- und Fischer-Verlag)