|
Testen Sie Ihre soziale Gesundheit!
Bei diesem einfachen Gesundheitstest geht es um die Gesundheitsaspekte
Ihres Sozial- und Beziehungslebens. Er ist als Anstoß zum Nachdenken
und Gesprächsanregung gedacht. Bitte erwarten Sie in der Auswertung
keine Eindeutigkeit – jeder Typ von Beziehungsgestaltung hat
seine starken, gesunden Seiten und zugleich gewisse Entwicklungspotenziale.
|
|
|
|
|
|
stimmt
|
stimmt zum teil
|
stimmt kaum
|
stimmt nicht
|
Beziehungsleben
als Liebes-, Lebens-, Sexualpartner
|
|
| |
|
| |
1. Mir gibt es viel, mich in eine Beziehung reinzuhängen, um
diese weiterzubringen, denn so kann ich meine Anlagen und Fähigkeiten
am besten zur Entfaltung bringen.
| |
C
|
B
|
A
|
D
|
![]() |
|
|
2. Ich bin mit meiner Sexualität ganz zufrieden – für
mich gehört gute Sexualität zu einer gelingenden Beziehung
unbedingt dazu.
|
|
A
|
D
|
C
|
B
|
Generatives
Leben als leiblicher oder sozialer Vater,
Sohn, Enkel
|
|
|
|
|
|
| |
3. Ich habe einen Riesenspaß daran, mich mit
Jüngeren oder Älteren auseinanderzusetzen – von ihrer
Lebenserfahrung kann ich nur profitieren.
|
|
B
|
C
|
A
|
D
|
![]() |
| |
4. Ich nehme meine Rolle in der Generationenfolge bewusst wahr:
Ich pflege familiäre Bezüge zur älteren wie zur jüngeren
Generation und gestalte sie aktiv.
|
|
B
|
C
|
A
|
D
|
Freundschafts-Leben
mit weiteren Männern und Frauen |
|
|
|
|
|
| |
5. Manchmal beobachte ich mich dabei, wie ich gegenüber
Freunden und Bekannten eine zunehmende Distanz oder Gleichgültigkeit
entwickle.
|
|
D
|
A
|
B
|
C
|
![]() |
| |
6. Ich habe ein stabiles Netz von Freunden und Bekannten,
das mir vielfältige Anregungen gibt und mich durchs Leben trägt.
|
|
B
|
A
|
C
|
D
|
Erwerbsleben
Arbeit, Beruf, berufsbezogene
Weiterbildung
|
|
|
|
|
|
| |
7. Meine Arbeit erlebe ich als interessant und als eine wirkliche
Herausforderung, mit der ich viele wichtige und sinnvolle Dinge erreichen
kann. |
|
B
|
C
|
A
|
D
|
![]() |
| |
8. Leistung ist wichtig. Arbeit hat deshalb für mich erste Priorität,
auch wenn sie andere Lebensbereiche überlagert und manches andere
zu kurz kommt.
|
|
C
|
D
|
B
|
A
|
| |
Sozialzeit-Leben
ehrenamtliche oder freiwillige Tätigkeiten, Nachbarschaft
|
|
|
|
|
|
| |
9. Für mich ist es sehr wichtig, etwas Gutes oder sozial Sinnvolles
zu tun: Ich engagiere mich sehr und bin auch außerhalb von Beruf
und Familie aktiv. |
|
B
|
C
|
A
|
D
|
![]() |
| |
10. Zu sozialem Engagement habe ich überhaupt keine Lust.
Zu oft kommt es zu Konflikten, die mir die Freude daran vermiesen. Was
gehen mich die andern an? |
|
D
|
B
|
C
|
A
|
| |
Weiterentwicklungs-Leben
Weiter-Bildung „für mich“, Leidenschaften,
Hobbies
|
|
|
|
|
|
| |
11. Ich nehme mich und meine Entwicklung wichtig;
mir bleibt neben allen Verpflichtungen genügend Zeit für
das, was ich ganz allein für mich tue.
|
|
B
|
D
|
C
|
A
|
![]() |
| |
12. Ich nütze alle meine Potenziale! Wenn ich morgen sterben
müsste, könnte ich von mir behaupten: Ich habe etwas aus
mir und meinem Leben gemacht.
|
|
C
|
B
|
A
|
D
|
| |
Konsum-Leben
Teilhabe an Konsum- und Kulturgütern
|
|
|
|
|
|
| |
13. Im Leben wird einem vielleicht nichts geschenkt – aber
ich habe Lust am Geldausgeben und erfülle mir meine Wünsche
und Bedürfnisse.
|
|
C
|
B
|
A
|
D
|
![]() |
| |
14. Mir kommt es mehr auf Sein denn auf Schein an.
Konsum ist mir nicht wichtig, mein Geld gebe ich bewusst
und kritisch aus.
|
|
B
|
C
|
A
|
D
|
| |
Abschlussfrage
|
|
|
|
|
|
| |
15. Meine Gesundheit hängt ganz eng mit meinen sozialen Bezügen
und mit meinem sozialen Leben zusammen.
|
|
A
|
B
|
C
|
D
|
![]() |
| |
|
|
|
|
|
|
| |
Anmerkungen:
- Jedes Leben ist in sich nochmals dreidimensional zu verstehen
und hat entsprechend
körperlich-individuelle, soziale und kooperative sowie geistig-spirituelle
Dimensionen.
- Falls dir die Auswertung als Zumutung erscheint: Es gibt hier
keinen optimalen Status –
jeder Beziehungstyp hat Stärken und Schwächen.
- Dieser Test beruht auf Erfahrungswerten und ist nur so weit ernst
zu nehmen,
wie du dich darin selbst wieder finden willst.
|
| |
|
|
A
|
B
|
C
|
D
|
| |
Auswertung |
|
|
|
|
|
| |
Zählt automatisch zusammen, wie oft du welches Buchstabenfeld
angekreuzt hast.
Vielleicht gibt es ein stärkstes, ein schwächstes Feld, vielleicht
ist die Verteilung ausgewogen?
|
| |
|
|
|
|
|
|
| |
Für was stehen die Felder? |
|
|
|
|
|
| |
A – „Ich bin offen“
Du hast viele Möglichkeiten für Kontakte und nimmst
die Dinge eher leicht. In deinem sozialen Leben bist du eher spontan.
Dein Potenzial: Die strukturierende Kraft von Kontinuität und
von guten Werten entdecken.
B – „Ich habe viel Tiefgang“
In deinem sozialen Leben bist du recht anspruchsvoll und wählerisch.
Du konzentrierst dich aufs Wesentliche und nimmst dir dadurch manche
Chancen. Dein Potenzial: Freude am Geben entdecken, für andere
da sein – das macht dich innerlich glücklich und zufrieden.
C – „Ich bestimme gern, wie’s
läuft“
Auch in deinem sozialen Leben hältst du gern die Fäden in
der Hand. Du hast es gern, wenn du die Dinge am Laufen hältst
und selbst entscheiden kannst. Dein Potenzial: Loslassen, das Glück
im Fließen entdecken – es ist genug da. Du musst dir nicht
alles erarbeiten, du bekommst geschenkt.
D – „Ich warte ab, was sich ergibt“
Du lässt Vieles auf dich zukommen und nimmst die Kontakte so,
wie sie sich ergeben. Durch dein Zuwarten bist du dann manchmal einfach
zu spät. Dein Potenzial: Die tiefe Befriedigung entdecken, die
darin liegt, für andere da zu sein und sich dem Anderen hinzugeben.
Der Tipp für alle: Das soziale Netz stärken
Zurückgezogenheit erhöht das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung
um das Doppelte. Was bedeutet ein „doppelt so hohes Risiko“?
Nun, nehmen wir an, dein Risiko betrage 5%, dass du in den nächsten
Jahren einen Herzinfarkt erleidest. Das doppelte Risiko bei Zurückgezogenheit
ohne soziale Kontakte würde dann 10% betragen. Stärke deshalb
deine sozialen Kontakte! Vertiefe Beziehungen zu anderen Männern
oder Frauen. Suche alte auf oder suche neue! Du wirst staunen, wie
viele interessante Menschen es in deiner Umgebung gibt. Scheue dich
nicht, aktiv auf sie zuzugehen. Der Mensch ist ein geselliges Wesen.
Zurückgezogenheit und Abkapselung machen nicht nur eigenbrötlerisch,
sondern sind ungesund. Der Aufbau eines Freundeskreises dauert –
und auf dem Weg gibt es immer wieder Enttäuschungen. Ein Freundeskreis
braucht Zeit und will gepflegt werden. Aber es lohnt sich: nicht nur
wegen der Gesundheit, sondern vor allem auch wegen dem damit verbundenen
Spaß und der Lebensfreude. Quelle: GEK
|
| |
|
|
|
|
|
|