Beratung

Sozialwissenschaftliches Institut Tübingen

Beratung

 

Wir unterstützen Sie, Ihr Team oder Ihre Organisation mit inhaltlichem und prozessorientiertem Fokus. Wir begleiten Ihren Arbeits- und Entwicklungsprozess personbezogen und konzeptionell und beraten Sie in der Planung und Durchführung Ihrer Projekte. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von uns themenorientiert supervidiert. Führungskräfte coachen wir im Kontext unserer fachlichen Schwerpunkte. Darüber hinaus moderieren wir Ihre Veranstaltungen oder unterstützen Sie in moderierten Planungs- und Entwicklungsprozessen.

Supervision und Coaching

Supervision und Coaching verstehen wir als zeitlich begrenzten Beratungsprozess, der bestimmte Entwicklungsthemen von Einzelnen, Teams oder von Projekten und Institutionen fokussiert. In diesem Sinn werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von uns themen- und zielorientiert supervidiert. Mit einer eigenen Perspektive auf Führungsthemen coachen wir Führungskräfte im Kontext unserer fachlichen Schwerpunkte. Darüber hinaus kann es um individuelle Standortbestimmung und Entwicklung in beruflich bedingten Umgestaltungsprozessen oder in Phasen beruflicher Veränderung gehen. Unsere Spezialität sind die Projektbegleitung und eine Beratung bei Implementierungsfragen.

Dabei sind wir unabhängig und stehen außerhalb der Interessen in Ihrem Arbeitsfeld. Wir denken systembezogen und arbeiten ziel- und lösungsorientiert. In einem Vorgespräch erläutern wir Ihnen unsere Vorgehensweise bei Supervision und Coaching. Je nach Bedarf schlagen wir eher ein kompaktes Vorgehen oder einen fraktionierten Beratungsprozess vor. Wir kennen unsere Grenzen und empfehlen Kolleginnen oder Kollegen, wenn wir einen Auftrag nicht bearbeiten können, oder lehnen Aufträge ab, die wir für nicht erfüllbar halten. Wir sind methodisch kompetent und verfügen über ein breites Spektrum von Interventionen. Unsere Analyseinstrumente fördern Ihr Bewusstsein, Ihre Verantwortung und Handlungsfähigkeit.

Ihr Ansprechpartner: Gunter Neubauer

Frauen in Organisationen und Institutionen

In nahezu allen Bereichen sozialer Arbeit stellen Frauen die überwiegende Mehrheit der Beschäftigten dar. Schon aus der Tatsache dieses Geschlechterverhältnisses heraus entsteht die Notwendigkeit, sich mit den Auswirkungen auf Teamstruktur, Leitungsfragen und Kommunikationsmuster auseinanderzusetzen

  • Wie gehen Frauen mit Leitung und Führung um? Welche Erwartungen werden an sie gestellt?
  • Wie gehen Frauen mit Macht um? Müssen sie "mächtiger" auftreten, um ihre Stellung zu wahren?
  • Wie gehen Frauen mit Konflikten (im Team) um? Erleben sie sich als Vermittlerinnen?
  • Wie gehen Frauen mit männlichen Kollegen um? Gibt es Unterschiede?
  • Gibt es "typische" Rollenverteilungen und Aufgaben? Wie kommt das?

Aus einer systemischen Perspektive ergeben sich hier interessante und neue Zugänge: Wir konstruieren unsere Wirklichkeit selbst - so auch eine "Gender-Wirklichkeit". Die "Wirklichkeit" von Frauen und Männern in Institutionen ist (auch) ein aktiv und in wechselseitigen Wahrnehmungs- und Zuschreibungsprozessen kreierter Vorgang. Ein veränderter Blick auf die eigene Wirklichkeit hat Auswirkungen auf Gesamtbild und Gesamtstruktur - und damit erleben wir uns (wieder) als handlungsfähige und gestaltende Akteurinnen sozialer Bezüge.

Dieses Beratungsangebot richtet sich an einzelne Frauen und Teams. Vereinbaren Sie ein Vorgespräch, bei dem wir Ziele, Form und Dauer einer Beratung klären können.

Ihre Ansprechpartnerin: Anja Wilser

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