Gunter Neubauer in Fachgruppe „Jungen“ des BUNDESFORUM MÄNNER berufen

Das 2010 gegründete BUNDESFORUM MÄNNER – Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V. hat die vier Fachgruppen „Jungen“, „Männer“, „Väter“ und „Ältere Männer / Senioren“ eingerichtet. Sie wurden von der Mitgliederversammlung des BUNDESFORUM eingesetzt, um die zentralen politischen und fachlichen Problemstellungen in der Jungen-, Männer- und Väterarbeit zu erörtern.

Zehn Jahre SOWIT

Zum Jahreswechsel 2003/04 haben wir SOWIT gegründet, 2014 wird unser Institut also 10 Jahre alt – ein Grund zum Feiern…

12. SOWIT Werkstattgespräch „Partiell anwesend? Der Körper in der Pädagogik“

am Donnerstag 16. Februar 2012

Zwar ist der Körper Zielmedium von Prävention und Gesundheitsförderung, und auch über Körperinszenierungen und somatische Kulturen wird viel nachgedacht, beraten und geschrieben. Körperbezüge in der Bildungs- und Sozialarbeit sind jedoch nicht selbstverständlich. Wenn sich diese als eine umfassende Begleitung der Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung versteht, dann muss auch die „Ressource“ des Körpers in den Blick genommen werden.
Der Abend wird vorbereitet und gestaltet von Barbara Göger (Organisationsberaterin, Dipl. Eutonie-Pädagogin und -Therapeutin, www.goeger.com) und Gunter Neubauer vom SOWIT.

Weitere Informationen unter info@sowit.de

Männergesundheitsbericht für Deutschland

Der erste Deutsche Männergesundheitsbericht erschien am 3. November 2010 (Weltmännertag)
Die Stiftung Männergesundheit erstellte gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V. den ersten Männergesundheitsbericht für Deutschland. Dieser Pilotbericht liefert zunächst Impulse und Fragestellungen und stellt die gesundheitliche Lage, die Gesundheitsversorgung, die Lebensweisen und das Gesundheitsverhalten von Männern dar. Insbesondere werden Defizite in der männerspezifischen Gesundheitsförderung und der medizinischen Versorgung erörtert.
SOWIT hat für diesen Pilotbericht den Teil „Jungengesundheit in Deutschland. Themen, Praxis, Probleme“ erstellt. Mehr zum Männergesundheitsbericht.
Der Männergesundheitsbericht erscheint als Buch – mehr dazu: Buch „Männergesundheitsbericht“.
Zu Geschichte und Hintergründen des Männergesundheitsberichts: Hintergründe zum Männergesundheitsbericht

Weitere Informationen unter: info@sowit.de

Reinhard Winter im Arbeitskreis „Männergesundheit“ der BZGA

Reinhard Winter wurde von der BZGA in den neuen interdisziplinären Arbeitskreis „Männergesundheit“ berufen. Ziel ist der Aufbau und die Weiterentwicklung eines Internetangebotes zur Männergesundheit. Hauptanliegen des beratenden Arbeitskreises ist die Förderung der Gesundheit von Männern durch den Austausch über aktuelle Entwicklungen in den Fachgebieten, den Aufbau von Kooperationen und Netzwerken sowie die wissenschaftliche Begleitung. Mehr Männergesundheitsportal der BZGA

Weitere Informationen unter:reinhard.winter@sowit.de

Neue Broschüre der Baden-Württemberg Stiftung „Männer für erzieherische Berufe gewinnen“

Weder bei Eltern noch in der Fachöffentlichkeit bestehen Zweifel daran, dass in Kindertageseinrichtungen auch männliches Fachpersonal wichtig und notwendig ist. Mehr Männer im Erzieherberuf könnte auch eine Antwort auf die derzeit öffentlich diskutierte Wahrnehmung einer Verschlechterung der Bildungs- und Entwicklungschancen von Jungen sein. Die Broschüre „Männer für erzieherische Berufe gewinnen“ geht der Frage nach, wie Männer motiviert werden können, sich für dieses Berufsfeld zu entscheiden. Außerdem werden einige Projekte und Strategien zur Steigerung des Männeranteils in diesem Berufsfeld vorgestellt.
Angelika Krebs, Gunter Neubauer: Männer für erzieherische Berufe gewinnen: Perspektiven definieren und umsetzen. Impulse und Anregungen für eine größere Vielfalt in Tageseinrichtungen für Kinder. Hrsg.: Baden-Württemberg Stiftung. Stuttgart 2010. Broschüre hier bestellen

Weitere Informationen unter: info@sowit.de

Reinhard Winter in den Fachbeirat „Gender Mainstreaming“ berufen

Reinhard Winter wurde von der Ministerin für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg, Dr. Monika Stolz, in den Fachbeirat „Gender Mainstreaming“ berufen. Der Fachbeirat begleitet und berät das Ministerium für Arbeit und Soziales bei der Implementierung von Gender Mainstreaming in Baden-Württemberg.

Explorative Studie „Jugendhilfe und Sexualpädagogik“

Die Ergebnisse dieser Stichprobe sind unerfreulich. Dass die Situation nicht besonders gut ist war nach Gesprächen mit Fachleuten aus diesem Feld zu vermuten; wie proble­matisch die Ergebnisse quantitativ und qualitativ ausfallen hätten wir nicht erwartet: In über einem Drittel der Einrichtungen gab es keinerlei sexualpädagogische Angebote, in den meisten anderen nur selten und vereinzelt; es überwiegt eine passive Einstellung zur Sexualpädagogik und es fand sich nur sehr wenig an „guter Praxis“. Es fehlt offensichtlich nicht an Materialien und Methoden, sondern vor allem an deren Umsetzung und Anwendung, mithin an den konzeptionellen und institutionellen Qualitätsaspekten im Feld. Und offensichtlich besteht großer Bedarf in Bezug auf die Weiterentwicklung der Jugendhilfe.

Weitere Informationen unter info@sowit.de

Gender-Training

Gender – das kulturelle, soziale Geschlecht – ist in allen menschlichen Lebensbereichen wirksam. So sind Organisationen und Unternehmen auch durch Geschlechtlichkeit strukturiert und beeinflusst. BeiSOWIT sehen wir Geschlechter besonders in ihren gestaltbaren Seiten und nutzen dieses Potenzial bei der Entwicklung von Organisationen und Unternehmen.

Durch unsere Gender-Trainings werden Impulse für die Entwicklung in Richtung einer „gendergerechten“ Organisation gesetzt. Wir verfolgen dabei einen mehrdimensionalen Ansatz: Alle Geschlechter gelten als „Gender-kompetent“ und werden mit ihren eigenen Perspektiven, Potenzialen und Kulturen ernst genommen.

Gender-Trainings sind ein zentrales Instrument, umGender Mainstreaming in der Praxis zu etablieren. Gender Mainstreaming – von den Staaten der EU als Verpflichtung übernommen – nimmt Geschlechterperspektiven in allen gesellschaftlichen Feldern auf, reflektiert sie und verändert – wo nötig – Geschlechterwirklichkeiten und -verhältnisse. Gender-Trainings unterstützen andere – etwa rechtliche oder verfahrensbezogene – Umsetzungsformen sowie größere Organisationsentwicklungsprozesse.

Gender-Trainings

vermitteln Informationen über Gendertheorien, Geschlechterkonstruktion, Gender Mainstreaming
verwenden Methoden der Sensibilisierung für Genderfragen und -themen – vor allem in Bezug auf Arbeitsfeld und Arbeitsalltag
stoßen Reflexion über Geschlechterthemen an: Wie machen, wie gestalten wir unser(e) Geschlechterleben? Nutzen wir Geschlechtlichkeit als Ressource?
verstehen wir als Kompetenztraining mit dem Ziel, kompetent mit allen Geschlechterthemen umgehen zu lernen

In Gender-Trainings werden konkrete Umsetzungsvorhaben und -schritte entwickelt: in Bezug auf das eigene Arbeitsfeld, Umgangsformen im Team, Kommunikation in der Institution oder im Unternehmen, Arbeitszeitregelungen, Umgang mit geschlechterbezogenen Konflikten usw.

Ihr Ansprechpartner: Reinhard Winter

Gender-Kompetenz

Genderkompetenzen sind grundlegende soziale Fähigkeiten und Wissensbestände, die sich auf geschlechterbezogenes Handeln beziehen. Biografisch eignet sich jeder Mensch Genderkompetenzen an und bringt diese auch in sein Arbeitsfeld mit. Für ein Arbeiten, das geschlechterbezogene Aspekte produktiv berücksichtigt, müssen diese Kompetenzen reflektiert, erweitert und oft auch modifiziert werden. Dies geschieht in der Auseinandersetzung von alltagskulturellem, latentem Wissen und wissenschaftlich gesicherten Wissensbeständen.

In der Entwicklungsarbeit mit Unternehmen und Verwaltungen, mit sozialen oder Bildungsorganisationen beschreiben wir „Gender-Kompetenz“ in vier Feldern von Fähigkeiten und Qualifikationen:

individuelle, personale Kompetenzen mit Geschlechterthemen
interaktive und soziale Genderkompetenzen
sachlich-informationale Kompetenzen
methodische Kompetenzen

Kompetenzen in diesen Dimensionen werden erweitert und implementiert, indem gleichermaßen Reifungsprozesse (sich erfahren und weiter entwickeln) initiiert und unterstützt wie relevante Bildungsinhalte (Wissen, Verstehen) vermittelt werden.

Beispiele für unsere Programme zur Vermittlung von Gender-Kompetenz

Prozessbegleitung: „Gender Mainstreaming als Qualitätsentwicklung“
Fachseminar „Genderpädagogik“ an der Fachhochschule Nordwestschweiz/Hochschule für Soziale Arbeit, Basel
Seminar „Der männliche Blick“ Gender Mainstreaming für den Mann
Seminar „Alles, was Mann wissen muss!“Genderkompetenzen für Männer

Ihr Ansprechpartner: Gunter Neubauer